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Es war gegen
14 Uhr, kurz nach der Mittagspause als die Klingel an der Tür
des kleinen Fotogeschäftes anschlug. Der junge Mann hinter
der Theke, gerade vollbeladen mit neuen Filmen die er einräumte,
drehte sich herum. Die kleine Leiter mit den drei Stufen, auf der
er stand wackelte, blieb aber glücklicherweise stehen.
"Was kann ich für sie tun?" fragte er und konnte ein leichtes
heben seiner Augenbraue nicht vermeiden. Ich bemerkte das ganz genau!
Langsam ging ich auf ihn zu und spürte, wie seine Blicke mich
kurz aber intensiv musterten. "Guten Tag..." sagte ich noch einmal
und lächelte ihn freundlich an. Der junge Mann, bestimmt nicht
älter als 17 oder 18 lächelte verlegen zurück. "Guten
Tag" sagte nun auch er und stellte den ganzen Stapel Filmrollen
ab, den er vor sich trug und mit dem Kinn abstützte.
Ich sah mich
in den kleinen Laden um und verfluchte die Idee meines Freundes,
hier ein paar Fotos zu machen. Aber er war gerade in der Bundeswehr
und ich hatte nach seiner Bitte die Idee gehabt eben ein paar "spezielle"
Fotos zuzusenden. Der einfachere Weg wäre mit Sicherheit gewesen,
einen Bekannten oder eine Freundin zu fragen. Aber irgend wie war
mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken. Im Moment dachte ich also
an ein paar Fotos von mir, mal lächelnd, mal zornig. Nur damit
er etwas für die Brieftasche hatte. Aber von einer Bekannten
wußte ich, daß der Fotograf hier in der Fußgängerzone
unserer Stadt auch ein paar Ganzkörperfotos in herrlicher Qualität
machte. Und vor allem ein paar ausgefallenere. So mit spezieller
Beleuchtung. Sie hatte mir sogar ein paar Fotos gezeigt. Alle hatten
mir ausnahmslos gefallen und zeigten meine Bekannte mal mit Schmollmund,
mal kess vor einem karibischen Hintergrund im Bikini. Für meinen
Freund in der Bundeswehr dachte ich an ähnlich neckische Dinge.
Naja, nun stand
ich hier und sah dem jungen Mann ins Gesicht. Er lächelte mich
freundlich an und auch ich lie mein Lächeln erstrahlen. Sofort
senkte er ein bisschen nervös den Blick, wurde sogar fast rot.
"Ich bin hier um ein paar Fotos von mir machen zu lassen..." sagte
ich und blickte wieder in seine grauen, flinken Augen. Sein Gesicht
war von einigen Pickeln überzogen, wirkte aber trotzdem irgendwie
nett. "Und an was haben sie gedacht?" fragte er höflich. "Passfotos,
Portraits?". Ich wandte mich um und deutete zum Eingang. "Dort stehen
ein paar Fotos. Vielleicht eher in der Art...". Er folgte meinem
zeigenden Finger mit seinem Blick und nickte dann. "Ach so, Ganzfotos.
Nun, da kann ich nicht weiterhelfen. Das macht nur mein Chef im
Studio". Ich zuckte mit den Schultern und wischte mir eine meiner
blonden Strähnen aus dem Gesicht. "Und ab wann ist der Chef
dazu in der Lage?". Ich lächelte wieder mein bestes Lächeln.
Das Lächeln des jungen Mannes wurde wieder verlegen, als er
meinen Blick auf seinem Gesicht spürte. Wahrscheinlich war
der arme Kerl schüchtern. "Im Moment ist er auf einer Dienstreise
und kommt erst in ein paar Tagen wieder...". Ich zeigte mich sichtlich
enttäuscht. Mein traurig gestelltes Gesicht schien ihn zu berühren.
Er hob die Schultern. "Tut mir leid. Ich kann ja ihren Namen notieren,
und mein Chef ruft dann zurück, so bald er wieder im Laden
ist". Ich nickte. "Sabine Meurer..." schrieb er auf einen Zettel.
Ich nannte ihm noch meine Adresse und Telefonnummer. Er zeigte sich
zufrieden und entschuldigte sich nochmals. "Ist Okay..." sagte ich
und lächelte ihn wieder an.
Sein Lächeln war dünn, aber ehrlich. Vielleicht ein bischen
verlegen. Aber das war es, was mir sofort an ihm gefiel. Ich ging
zu den Fotos an der Wand und sah sie mir an. "So etwas in der Richtung
meinen sie doch, oder?". Ich nickte. "Ja, meine Bekannte hat ein
paar Fotos, die sie vor einem Strand zeigen". Der junge Mann nickte
und kam hinter dem Tresen hervor. "Na, wer sagt es denn..." dachte
ich in Gedanken. Ich wandte mich ihm zu. "So etwas in der Art. Es
soll eine kleine Überraschung für einen Bekannten werden...".
Der junge Mann nickte. "Das geht aber dann nur im Atelier. Da werden
sie vor einer weißen Wand oder einem Diafeld gestellt" meinte
er und schätzte mich kurz ab. Ich zeigte mich interessiert.
"Ach? Klingt ja interessant...". Er lächelte wieder und erklärte
mir, wie der Projektor beliebige Motive wie Strände oder berühmte
Plätze und Bauwerke auf eine Wand warf und man sich davor fotografieren
konnte. Er malte das ganze gut aus und gebrauchte seine Hände
in erklärenden Gesten. Der Glanz in seinen Augen zeigte mir,
das er ganz in seinem Element war. "Das wirkt fast wie echt. Noch
eine Lichtmaschine, ein paar künstliche Palmen oder Säulen
und etwas Wind aus der Windmaschine - perfekt". Ich lachte leise.
"Härt sich mehr als gut an...". Er nickte schnell. "Ja, mein
Chef macht das schon seit einiger Zeit. Auch Aufnahmen für
Zeitungen oder ein paar Kataloge sind hier schon gemacht wurden...".
"Hmmm" meinte ich und wiegte den Kopf. "Klingt professionell...?".
"Ist es auch!" entgegnete er bestimmt. "Ich bin zwar nur ein paar
mal dabeigewesen, als mein Chef ein paar Modelle für Sommerkleidung
gemacht hat. Aber es war alles dabei. So richtig mit Licht und allem,
was dazugehärt". "Du känntest das also auch?" fragte ich
gedehnt zögernd, mit einem leichten Lauern in der Stimme. Er
lächelte verlegen und nickte. "Klar. Naja, nicht so wie mein
Chef, der macht das immerhin schon einige Jahre, aber so das Prinzip,
das mü te ich auch hinbekommen...". "So?" fragte ich. Er erkannte
meine Absicht und wehrte heftig mit den Händen ab. "Nein, das
geht auf keinen Fall..." flüsterte er leise, als hätte
er Angst man könne ihn hören. "Mein Chef würde mir
die Hände abhacken, wenn er erfahren würde das ich in
seinem Atelier gewesen bin - und auch noch dazu die Kameras benutzt
habe...". Ich lächelte ihn mit meinem besten Lächeln an.
"Keine Chance..." sagte er schnell. Zu schnell! Er schüttelte
den Kopf. "Auf keinen Fall. Auch wenn ich es gerne würde...".
Zum ersten Mal wich seine Schüchternheit und seine Augen blitzten
neckisch. Ich zog einen Schmollmund. "Schade...". Er nickte nur
und musterte mich wieder kurz. "Ja, wirklich schade...". Ich hatte
seinen Blick bemerkt und trat mit dem rechten Bein vor. "Wirklich
keine Chance? Es wäre eine einmalige Gelegenheit, diesen Traumkörper
hier abzulichten..." sagte ich und lachte nach meinen Worten. Er
lachte mit aber ich spürte, das seine Gedanken wohl in eine
ähnliche Richtung gegangen waren. "Nur eine halbe Stunde..."
lockte ich und griff in meine kleine Handtasche. "Ich zahle auch...".
Er verneinte wieder und wehrte heftig ab. "Keine Chance..." sagte
er wieder. Ich stemmte die Hände in die Hüften und funkelte
ihn an. "Vielleicht habe ich mich ja getäuscht..." sagte ich
zornig gespielt und warf mein langen Haare zurück. "Tja, da
kann man wohl nichts machen, oder?". Wieder dieses leichte Lauern
in meiner Stimme. Ich zwinkerte ihm kurz zu und winkte, als ich
zur Tür ging. Er blieb in der Mitte des Raumes stehen und sah
mir nachdenklich hinterher. "Wirklich nur ein paar Fotos...?" hörte
ich seine Stimme, als ich die Klinke schon in der Hand hielt. Ich
nickte und drehte mich langsam wieder zu ihm um. "Wirklich, nur
ein paar Fotos...". Ich wu te bereits in diesem Moment, das ich
gewonnen hatte. Er sah zur Tür und überlegte sichtlich.
Vor allem sah er mich an. "Heute abend könnte ich noch eine
halbe Stunde länger bleiben. Er fuhr sich durch seine blonden
Haare. "Wenn es also unbedingt sein mu ...". Ganz überzeugt
schien er noch nicht, aber das würde kommen. In seiner Stimme
schwang deutlich unsicherheit und leichte verlegenheit mit. Ich
nickte und lachte als ich den Laden verliess. "Bis siebzehn Uhr
also..." rief ich ihm noch zu und verschwand dann im Getümmel
der freitaglichen Fußgängerzone. Fast hätte ich
dann doch die siebzehn Uhr verpasst. Eine Bekannte hatte mich aufgehalten.
Ich hatte sie in einem Caf, getroffen. Wir hatten gescherzt, den
Jungs nachgesehen und uns über dies und jenes unterhalten.
All diese Dinge, die Frau eben nachmittags am Freitag in einem Caf,
in einer Fußgängerzone tut. Irgendwann bemerkte ich auf
ihrer Uhr, das es kurz nach fünf war. Eilig huschte ich hoch,
verabschiedete mich flüchtig und beeilte mich. Etwa zehn nach
war ich dann wieder am kleinen Fotoladen. Ich sah den jungen Mann
bereits hinter der Scheibe der Eingangstür stehen. Er erkannte
mich, grü te und "ffnete mir die Tür. Ich zwinkerte ihm
zu und er machte eine einladende Geste und ich trat an ihm vorbei
in die Tür. "Sorry..." meinte ich nur und huschte schnell hinein.
Hinter mir schloss er ab und hängte das Schild "GESCHLOSSEN"
an die Tür. "Wenn mein Chef bloss nichts erfährt...".
Sein Lächeln schwankte zwischen ,was tue ich hier" und ,was
wird werden". Ich zwinkerte ihm zu. "Also meine Lippen sind versiegelt...".
Sein Lächeln wurde breiter, leise mu te er Lachen. Sein Lachen
gefiel mir. "Also dann..." meinte er und ging zu einer Treppe im
Hintergrund des Ladens. Ich folgte ihm die paar Stufen in die erste
Etage. Schon als wir den kleinen Gang der Treppe hochstiegen, fielen
mir die etlichen, fast menschengro en Fotografien an den Wänden
auf. Einige zeigten Familien, andere Hochzeitspärchen aber
die meisten Frauen. Vor einem Strand, im Wasser, vor anderen Hintergründen.
Aber am beeindruckendsten war das Bild einer blonden Frau, die auf
blauen Samt lag und unbekleidet war, Sie lag mit dem Gesicht zur
Kamera, hielt ihre Brüste mit den Händen verborgen und
ihre langen Beine ragten in die Höhe. Ihr Lächeln zog
den Betrachter unmittelbar in seinen Bann. Das Foto strahlte eine
geballte Portion Erotik und Klasse aus. Ich hatte nie viel von Aufnahmen
nackter Frauen gehalten. Sie alle waren meist billig und zielten
viel zu sehr auf das alleinige zeigen ab. Die einen mehr, die anderen
weniger. Aber das hier war Klasse. Es unterstrich die Frau ohne
sie als blosses Objekt oder Körper darzustellen. Sie war zwar
nackt, aber ihre Blässen waren geschickt verborgen, reizten
zum hinsehen. Sogar mich. Der junge Mann hatte meinen Blick bemerkt
und deutete auf das Foto. "Eine Bekannte vom Chef. Sieht Klasse
aus, oder?". Ich nickte zustimmend und versuchte mich auf diesem
Foto vorzustellen. Ich fragte nicht nach, ob er mit "Klasse" die
Frau oder das Foto meinte. Ich wu te auch gar nicht, ob ich so etwas
überhaupt konnte. Der Gedanke kam mir ganz plötzlich uns
hatte irgend etwas seltsam faszinierendes. Das sagte ich dem jungen
Mann auch und hörte sein Lachen. "Einfach mal versuchen..."
sagte er. Ich hob die Schultern und folgte ihm die letzten paar
Stufen. Der Gedanke hatte auf einmal etwas wahnsinnig interessant
faszinierendes in sich... Er holte einen Schlüsselbund heraus
und schloss eine metallene Tür auf. Ich folgte ihm dann dichtauf
in ein dunkles Zimmer und hörte das leise Klicken eines Lichtschalters.
Tatsächlich fand ich mich in einem Studio wieder: Zahlreiche
Kameras standen in einem Halbkreis vor einer erhöhten Bühne.
Die Bühne und der Hintergrund waren mit fest gespannten, wei
em Stoff bespannt. An einer Seite stand ein übergro er Ventilator.
Wohl die Windmaschine. Ihr gegenüber, auf der anderen Seite
standen mehrere Scheinwerfer, manche auch mit farbigen Linsen. Sie
alle strahlten nacheinander auf, als der junge Mann einen weiteren
Schalter umlegte. Wieder waren Fotos an den Wänden. Viele von
ihnen zeigten mehr oder weniger leicht bekleidete junge Frauen in
vielen verführerischen Posen. Der junge Mann hatte meinen Blick
bemerkt und räusperte sich. "Naja, mein Chef steht eben auf
besondere Fotos...". Ich nickte. "Ja, sieht so aus...". Die Fotos
hier wirkten auch anders auf mich. Wieder hatten sie jedes einen
besonderen, eigenen Kniff zu bieten. Keines war so einfach und billig
wie ich es eben nur aus den entsprechenden Zeitungen meines Freundes
(oder eigentlich "weiteren Bekannten") kannte. "Bei ein paar der
Sessions war ich auch dabei" unterbrach seine Stimme meine Gedanken.
Mein Kopf schwenkte vom Bild zu ihm hinüber. Er r"usperte sich
verlegen, der Tatsache bewußt, das ich ihn nun wieder bemerkte.
"Ach ja, ich bin Martin". Ich nickte ihm zu. "Hallo Martin". Sein
Mund verzog sich wieder zu einem sanften Lächeln. Er fuhr fort
und deutete um sich: "naja, die Bühne kann dann mit farbigen
Stoff oder Vorhängen verkleidet werden. Dann noch ein paar
edle Möbel oder Kunstpalmen und schon sieht das ganze klasse
aus". Wieder stimmte ich ihm zu und war erneut von den gro en Fotos
gefangen. Ein paar "normale" Aufnahmen sah ich natürlich auf.
Sie zeigten junge Frauen in dicken Skianzügen unter Kunstschnee,
andere wiederum Gruppenaufnahmen einiger Leute oder irgendwelcher
Clubs mit Pokalen oder Flaggen. Aber allen war gemein, das sie eine
gewisse Klasse hatten. Mal waren die Kamerawinkel anders. Einige
waren vom Boden in die Höhe aufgenommen wurden, andere von
den Seiten. Teilweise wirkte das ungewohnt aber vor allem imposant.
"Nicht schlecht..." flüsterte ich und lie meine Handtasche
langsam auf den Boden rutschen. Ich bemerkte seinen Blick und fragte
ihn, "Okay, Martin. Was tun wir als erstes?". Er sah kurz zur Bühne,
ging zu den Scheinwerfern und deutete mir an, mich an einen Platz
zu stellen. Er regulierte die Scheinwerfer. Ich wurde leicht geblendet.
"Versuchen sie nicht zu zwinkern..." sagte er. "Das helle Ausleuchten
sieht auf dem Foto so ähnlich aus wie das Foto da drüben".
Das Foto zeigte das Gesicht einer jungen Frau und war einfach gelungen.
Es wirkte wie die Aufnahme aus Modemagazinen. Das Gesicht war ganz
hell ausgeleuchtet, warf keine Schatten. Die Frau hatte blonde Haare,
die ihr leicht und glatt ins ebene Gesicht fielen. Ihre roten Lippen
leuchteten. Ihre Augen wirkten kontrastreich dunkel und riesengro
. Wie Abgründe ohne Ende. Das gefiel mir. Das sagte ich ihm
auch. Er war zu beschäftigt mit den Kameras, nickte nur. "Die
helle Ausleuchtung lässt ihr Gesicht ebener erscheinen. Wenn
sie so etwas wollen?". Ich nickte. "Okay. Dann mal los". Er ging
zu einer Kamera und zögerte dann. "Was denn?" fragte ich. "Erhoffen
sie sich nicht zu viel..." meinte er und strich sich wieder durch
die Haare. "Ich habe zwar oft zugesehen aber selber leider nur ein
paar wenige Fotos geschossen...". Ich winkte ab. "Das kriegen wir
schon hin. Legen sie einfach los...". Er nickte und beugte sich
über die Kamera. Ich zog ein paar Grimassen und hörte
immer wieder das Klicken der Kamera. Nach ein paar Minuten fragte
ich nach Ganzkörperaufnahmen. Er nickte und ging zu einer anderen
Kamera, richtete sie aus. Ich zog meine dünne Sommerjacke aus
und stand nur in Bluse und Jeans da. Noch einmal schüttelte
ich die Haare aus. "Sie sehen klasse aus..." hörte ich seine
Stimme. Seine Finger formten ein "O". Ich lächelte und hörte
wieder das Klicken der Kamera. Er hatte mich völlig überrascht
und es wurde eines der besten Fotos unserer Session. "Okay, bewegen
sie sich. Bücken sie sich, gehen sie, nehmen sie Posen ein,
tun sie was sie wollen. Ich werde ihr Beobachter sein..". Seine
Stimme klang ein wenig anders. Ich hörte die Aufregung ganz
deutlich heraus. Ich nickte also und ging ein paar Schritte, drehte
mich so das die Haare flogen und nach ein paar Minuten hörte
ich das Klicken der Kamera auch schon gar nicht mehr. Ich ging in
die Hocke, warf Ku hand in die Kamera und allerlei solcher Dinge
die mir gerade einfielen. Mit jeden weiteren neuen Foto und von
Minute zu Minute, fing das ganze immer mehr an mir zu gefallen.
Ab und an hörte ich seine anweisenden Zwischenrufe. "Vielleicht
noch eine Drehung?" oder er wies eine Richtung an, damit ich nicht
aus dem Sichtkreis der Kamera verschwand. Ich drehte mich, tanzte
und gab mich locker. Es gefiel ihm ganz augenscheinlich. Seine Zurufe
wurden häufiger und steckten mich mit einer gewissen Art an.
Leise rief er: "Könnten sie auf die Wand zu gehen?" Ich ging
mit möglichst fraulichen Gang (aber deshalb nicht übertrieben)
auf die wei e Wand zu und blieb vor ihr stehen. Ich streckte meine
Hände aus, spreizte die Beine und sah über die Schulter
zurück. Ich hörte Martin jauchzen und warf den Kopf in
den Nacken. Dann wieder eine Drehung und ich kam auf die Kamera
zu. "Große Klasse. Ganz große Klasse..." härte
ich seine Stimme. Dann war ich neben ihm. "Und?". Er nickte. "Es
sind mit Bestimmtheit einige ganz tolle Aufnahmen dabei". Seine
Hände fuhren über die Kamera und drehten an ein paar Knöpfen.
"Und, wann kann ich die Bilder haben?". "Hmm, vielleicht schon am
Montag. Ich denke, die paar werde ich heute noch entwickeln...".
Zum ersten Mal zwinkerte er mir zu. Er wirkte ein wenig unsicher
und überrascht über seine eigene und spontane geste. Ich
lächelte und sah förmlich, wie bei diesem Lächeln
seine Anspannung fast mit einem Schlage abfiel. Mein Blick fiel
wieder zurück zu den Fotos an den Wänden. Ich wei auch
nicht mehr, was mich in dem Augenblick ritt aber ich deutete auf
eines der Aktfotos. "Ob wir so etwas auch mal versuchen könnten?".
Er sah mich mit offenen Mund an, schluckte und wurde dann doch wieder
rot. Nur ein bischen aber ich bemerkte es natürlich. Ich fand
es in diesem Moment irgendwie ,sü "... "Sicher..." antwortete
er zögernd. "Du bist dich schon bei ein paar Shootings dabei
gewesen...". Er nickte. "Naja zu Anfang. Nie so weit bis..., naja
nie bis zu den letzten Fotos...". Ich fand ihn in diesem Augenblick
ganz rührend. Einfach irgendwie nett... Langsam ging ich zurück
auf die hell ausgeleuchtete Bühne. "Ich hoffe du hast genug
Filme hier oben..." fragte ich über die Schulter zurück
und fing an meine Bluse aufzuknöpfen. Ich sah seinen überraschten
Blick, sein Unglauben und mu te in mich hineinlächeln. Sicher
hatte er von er jungen Dame, die heute in den Laden kam alles mögliche
erhofft - aber nicht dieses. "Sind sie sicher?" fragte er. Ich stockte
und nickte. "Und nenn mich Sabine. DU Sabine...!". Sein nicken war
langsam, sein Lächeln wieder schüchtern. Das war es, was
mich wieder faszinierte. Diese nette Schüchternheit, die in
ihm steckte. Mit Sicherheit einer der Faktoren, warum ich zum nächsten
Knopf griff und ihn öffnete. "Willst Du nicht anfangen?" fragte
ich auffordernd und lächelte ihn an. Erschreckt griff er zur
Kamera. "Doch, sicher...". Dann presste er sein Auge auf das Monukular,
wollte keines der Bilder verpassen. Ich lächelte ihm noch einmal
zu, gab einen Ku mund und die Kamera klickte wieder. Ich fragte
mich zwar, was ich hier gerade tat, doch meine Gedanken drehten
sich ein wenig. Es war nicht mehr als ein kleines Spiel. Vielleicht
ein Spiel, das mich etwas mehr mitriss, als ich es geplant hatte
- aber immer noch ein Spiel. Ich drehte mich noch einmal. Wieder
klickte die Kamera. Ich beugte mich vor, meine langen Haare fielen
mir über den Kopf. Lachend richtete ich mich wieder auf und
warf sie zurück. Ich hatte meine Bluse bis auf einen Knopf
aufgeknöpft, zögerte und löste dann den letzten Knopf.
Als der Stoff raschelnd fiel war nur das Klicken der Kamera zu hören,
das die Stille störend unterbrach. Ein paar Sekunden stand
ich einfach so da in meiner engen Jeans und dem wei en, engen Sport-BH
und sah auf das Auge der Kamera. Und auf Martin. Der hatte seinen
Kopf erhoben. In seinen Augen leuchtete etwas, das er als Fotograf
wohl brauchte. Er sah mich an, musterte mich und sah mich doch nicht
richtig. Für ihn war ich trotz allem im Moment nur das Modell
und nicht die Frau. Ich fuhr mit meiner Zunge über die Lippen
und umfasste den Stoff des BH's mit meinen Händen. Martin beugte
sich schnell wieder rüber die Kamera, neue Fotos folgten. Neue
und bestimmt einmalige Fotos... Meine Hände wanderten über
meinen Bauch zum Saum der Jeans, umspielten den Knopf und lösten
ihn. Martin richtete sich auf. Ich sah im Schein des Lichtes das
Glitzern der leichter Schweissperlen auf seiner Stirn. "Sekunde....
Sekunde..." bat er und wechselte aufgeregt den Film so schnell er
konnte. "Wahnsinn..." hörte ich ihn flüstern. Er sah mich
kurz an, unser Blick begenete sich. Ich nickte ihm zu er nickte
zurück und wechselte den Film. Ich konnte es kaum erwarten,
bis er sich wieder über die Kamera gebeugt hatte. Ich wei nicht
mehr, was von allem mich in diesen Momenten am meisten anheizte.
Vielleicht die Tatsache, das es ihm gefiel was ich hier tat - wie
ich es tat, vielleicht auch nur, das da kalte Auge der Kamera mich
bei jedem Schritt beobachtete und meine Bewegungen festhielt. Auch
der Gedanke an die fertigen Bilder. Wenn sie auch nur halb das Gefühl
widerspiegelten, das ich in diesen Augenblicken empfand, dann würden
sie gut werden. Mehr als gut... Ich machte also weiter mit meinem
Spiel. Ich drehte mich, beugte mich nach vorne, sah über die
Schulter zurück und sah sein winken. "Die Hose auch fragte
ich?" und sah ihn an. Sein Blick fiel auf mich, er zögerte,
nickte aber dann. Wissend lächelnd schob ich meine Hand unter
den Stoff der Jeans, fühlte die weiche Oberfläche meines
Slips und war mir jeden seiner Blicke und somit der Kamera sicher.
"Hei er geht es nicht mehr..." kam es gepresst von ihm. Ich mu te
wieder l"cheln und zog die Jeans am Reissverschluss auf. Das weiss
meiner Unterw"sche leuchtete ihm entgegen. Ich sah seinen kurzen
Blick. Diesmal hatte sich das Bild in seinen Augen gewandelt. Irgendwie
spürte ich das. Jetzt sah er mich als Frau! Ein warmes Gefühl
in mir, kribbelnd von den Fü en bis zum Kopf sagte mir, das
ich recht hatte. Vielleicht eine Art des Triumphes, der mir zeigte,
was ich war, vielleicht die Ahnung seiner ehrlichen Anerkennung.
Egal, ich wu te es einfach. Es gefiel mir! Und ich spielte wieder
weiter... Jetzt wollte ich es wissen... Martin stand wieder über
seine Kamera gebeugt, als ich mich zu ihm drehte, noch einmal tief
durchatmete und langsam die Jeans an meinen Schenkeln herunterzog.
W"hrend des Drückens auf den Auslöser sah er mich an.
Und wieder mit diesem Blick, der jetzt mich mit anderen Augen sah.
Ich fühlte es fast als Kribbeln auf meiner Haut. So langsam
es ging zog ich die Jeans herunter, stieg aus meinen Schuhen und
schleuderte die Hose in eine Ecke. Wieder sah er mich an, sog jede
Einzelheit von mir in sich auf. Seine rechte Hand hielt den Auslöser
der Kamera umklammert und sein Daumen traf immer wieder den kleinen,
roten Knopf. Das trockene Klicken der Kamera zeigte mir, das ich
wieder an der Reihe war die Initiative zu ergreifen. Mein Spiel
war schliesslich noch nicht zu Ende. In diesem Moment erkannte ich,
das es noch lange nicht zu Ende war! Martin schluckte, kaute auf
seinen Lippen und wirkte sichtlich nervös. Ich gab mich natürlich,
hob die Arme, türmte meine Haare auf, machte verführerische
Posen, zog einen Schmollmund nach den anderen, küsste in die
Kamera und drehte mich wieder. Immer darauf bedacht, meinen Oberkörper
und die Brüste unter dem Sport-BH gut ins Bild zu bringen.
Vielleicht das erste Mal, das ich bemerkte eine überraschende
Routine oder ein Wissen um mein Tun bemerkte. Als Martin den achten
oder neunten Film einlegte, fuhr er sich wieder durch die Haare
und sah zu, wie ich mich auf den Boden der Bühne legte. Ich
sah seinen fragenden Blick, das weiten seiner Augen als ich anfing
mich zu streicheln. Und ich bemerkte auch sein Zittern, das sich
an der Hand zeigte, die immer noch den Auslöser hielt. Immer
wieder und wieder drückte er auf den Knopf und ich bemühte
mich meine Show so perfekt aufreizend wie möglich zu gestalten.
Ich konnte nur vermuten, wie ich in diesen Minuten auf ihn wirken
mu te. Aber vieles von meinen Tun bestimmte auch das Wissen um dieser
Vermutung. Durch die Scheinwerfer hatte sich der Raum oder das Studio
extrem aufgeheizt. Wir beide fingen an zu schwitzen aber keiner
dachte daran, seinen Platz zu verlassen. Schon gar nicht Martin,
der mich immer wieder ungläubig ansah. Dann beugte er sich
wieder über die Kamera und sah mich wieder an. Immer wenn ich
eine neue, gewagtere Pose einnahm, machte er leise Komplimente.
Wie gut ich wirke, wie natürlich ich mich gäbe. Das alles
interessierte mich nur zweitrangig. Viel hei er und viel viel intensiver
war das mir bisher völlig unbekannte Gefühl, das ich durchlebte.
Eine Mischung aus Abhängigkeit der kalten Linse gegenüber
aber doch der Freiheit und Hitze meines Spieles bewusst. Und jeder
Blick seiner Augen zeigte mir den Beweis des ganzen... Inzwischen
kniete ich auf den Boden, strich über meinen Körper und
streifte dabei den Sport-BH ab. Mit meinen Händen versuchte
ich meine Brüste zu verbergen, gab mir aber keine all zu gro
e Mühe damit. Martin sah von seiner Kamera auf und vergass
ganz den Auslöser zu drücken. Er sah im Moment nur mich
und ich lachte. Mit jeder meiner Bewegungen und mit jedem seiner
Blicke baute sich eine Spannung zwischen uns auf, die uns neben
den Scheinwerfern, den Fotos und allem anderen drumherum noch mehr
aufheizte. Vielleicht konnte ich mich in der ganzen Zeit so frei
geben, weil ich ihn nicht kannte. Aber jetzt, genau in diesem Augenblick
lag zwischen uns ein intimes Band in der Luft und er kam mir gar
nicht mehr so fremd vor. Und deswegen lie ich auch langsam die Hände
sinken. Diesmal beugte er sich nicht über die Kamera, sah mich
nur an und drückte auf den Auslöser. Er Pfiff durch die
Zähne. Es wirkte nicht einmal vulgär oder abwertend. Ich
sah an seinem Blick, das es ehrlich gemeint war. Als Kompliment.
Seltsam, es bestärkte meine Bemühungen. Zeigte es mir
doch, das ich eine Wirkung auf ihn hinterlie . Eine so deutliche,
das er seine Schüchternheit vergessen hatte. Seine Stimme klang
sicher und jeder seiner Blicke war stark, leuchtete mir mit Aufregung
und Verlangen entgegen. Ich fuhr über meine Haut, spürte
die Wärme und das Gewicht meiner Brüste, rieb über
die weiche Haut bis sich meine Brustwarzen aufstellten. Sie wurden
hart und kitzelten an meinen Handflächen, als ich darüberrieb.
Ein Schauer jagte mir über den Körper und auf einmal kamen
ganz unerwartete hei e, wohl bekannte Wellen. Sie schossen durch
meinen Körper und liessen alles um mich herum verschwinden.
Mein Blick war ganz auf Martin fixiert, als ich meinen Zeigefinger
anfeuchtete und mit ihm um meine Brustwarzen herumfuhr. So etwas
hatte ich in dieser Art noch nicht einmal für meine Bekanntschaft
bei der Bundeswehr gemacht. Und doch war ich so sicher damit, das
es seine Wirkung nicht verfehlen würde. Es war auf einmal ein
nie gekannter Teil von mir... Die Augenblicke seit dem Fall meines
BH's hatte keiner mehr von uns etwas mehr gesagt. Seine leise Anweisungen
mehr in eine Richtung zu gehen oder dies und jenes zu machen fehlten
mir. "Willst Du, das ich weitermache...?" fragte ich leise und war
ganz in dem Gefühl gefangen, das von diesem kleinen Auge der
Linse ausging und mir so völlig neue Seiten an mir zeigte.
Er nickte langsam und räusperte sich. Sein "Ja" klang leise,
war aber fest und sicher. Ich lächelte ihn an. "Dann gib mir
endlich Anweisungen...!" flüsterte ich und rollte mich auf
dem Boden langsam herum, stützte mich ab und blickte ihn an.
Er nickte, legte einen weiteren Film ein und sah mich an. Ein ganz
klein wenig zögerte er noch, bemerkte wohl wieder meinen immer
noch währenden Blick auf sich. Seine Augen senkten sich, dann
aber sah er mir wieder fest ins Gesicht. "Wie soll ich dich lenken,
wenn Du die erste Frau bist, die ich so sehe?" Ein paar Sekunden
herrschte kalte Stille. ,Wie du es dir schon immer vorgestellt hast..."
sagte ich leise, fast sanft und er biss sich sanft auf die Lippe.
In diesem Moment faszinierte mich das an ihm. Trotz seiner paar
Pickel. Aber die sah ich schon lange nicht mehr. "Du hast schöne
Brüste..." flüster er kam härbar. Seine Stimme klang
wieder unsicher, leise. Aber dennoch hatte er es gesagt! "Meinst
Du?". Er nickte. Ich lächelte ihn an. "Danke!". "Ja, wirklich,
sie gefallen mir..." flüsterte er leise zu mir. Ich konnte
es kaum verstehen. Und doch war es offen, direkt und ohne Scheu.
Es war hei . Sanft strich ich mir über die weiche Haut und
hauchte ein "Hmmmm". Er sah mich an. "Wie weich sie sind. So zart...".
Ich strich darüber, streichelte sie und spürte wieder
diese Wellen. Ich zwinkerte ihm zu. Er schluckte und beugte sich
schnell über die Kamera. Als er sich so seitwärts drehte,
sah ich die Ausbeulung in seiner eleganten, hellen Hose. Sie war
mir vorher nicht aufgefallen. Aber in diesen Moment, mit diesem
Blick raste es hei durch meinen Körper und ich wu te, das ich
ihn haben wollte. Warum auch immer. Ich hatte das Gefühl vor
dieser Linse einfach nicht ich selbst zu sein. Und teils wieder
doch. Es war wie ein unwirklicher, elektrisierender Traum mit offenem
Ende und allen Möglichkeiten... Mein Blick war wie fasziniert,
wich erst als er mich bat, weiterzumachen. "Wie?" fragte ich nur
und sah ihn an. Während dessen hörte ich nicht auf, sanft
über meinen Bauch und die Brüste zu streichen. Es mu te
für ihn wahre Qualen bedeuten, eine Frau so dicht vor sich
zu sehen und nur die Kamera bedienen zu können. "Ich wei nicht..."
sagte er und wirkte in diesem Moment wieder ein klein wenig verlegen.
Und wieder war da das hei e Gefühl in mir, das ich ihn spüren
wollte. Ich war zwanzig, normalerweise hätte ich ihn nicht
beachtet. Nicht das er nicht doch hübsch wäre. Aber in
diesen Augenblicken, angeheizt durch meine neuen Erfahrungen und
der Fotosession war er es, den ich wollte. Um jeden Preis. Es war
fast, als wenn ich mich nach ihm verzehrte. Und von einer Sekunde
auf die anderen spürte ich, das die intensive Spannung zwischen
uns knisternder und explosiver war als je zuvor. Jede unserer Gesten
konnten das ganze zur Explosion bringen. Seine schmale Hand hielt
immer noch den Auslöser der Kamera umklammert, er sah mich
an. Ich zögerte, hielt inne und sah ihn an. Seine Unsicherheit
war immer noch in seinen Augen. Aber da war auch die Neugier, die
Lust. Und die überwog jede Sekunde mehr. Und genau das spürte
ich. Zwei, drei Sekunden sahen wir uns so stumm an. Fast war es,
als streichelte sein Blick mich, so seltsam aber anregend war das
Gefühl. Dann stand ich langsam, meiner fraulichen Wirkung in
der Bewegungen bewusst auf. Ohne ein weiteres Wort zu sagen strich
ich zu ihm herüber, blieb nach zwei Schritten stehen, zog den
Slip aus und warf ihn weg. Wie abwesend drückte er auf den
Auslöser. Die Kamera machte wieder Klick. Ein letztes mal.
Seine Augen lagen nur auf mir. Ich war bei ihm. Ganz nah... Dicht
vor ihm blieb ich stehen, sah ihn in die Augen. Ich spürte
seinen hei en Atem, sah das schnelle heben und senken seiner Brust,
spürte eine Angst. Die Angst vor etwas neuem. Seine Augen waren
weit, die Unsicherheit war verschwunden. Nur noch erstaunen, Lust
und die Ahnung auf etwas neues, für ihn vielleicht bisher unvorstellbares
brannte tief lodernd in ihnen. Dieses Brennen verschlang mich fast.
Wir sahen uns stumm an. Unbeweglich stand er da, die eine Hand an
seiner Seite, die andere immer noch verkrampft um den Auslöser.
Ganz dicht stellte ich mich vor ihn hin. So dicht, das meine Brüste
und deren harte Spitzen sein Hemd berührten. Kurz zuckte er
zusammen, sein Blick flackerte. Ich bewegte sanft meinen Oberkörper
und die Berührung des Stoffes und seiner weichen Haut brachten
wieder diese hei en Wellen. Langsam, so unendlich langsam bewegte
ich meinen Oberkörper, drückte. Die sensiblen Spitzen
meiner Brüste drückten gegen sein Hemd, rieben über
den Stoff. Sein Blick lag immer noch auf mir, wanderte dann nach
unten, sah mich wieder an. Ich griff nach der Hand, die den Auslöser
umklammerte. Ich spürte ein sanftes Zögern, einen letzten
kurzen Widerstand von ihm, dann gab er nach. Ich führte seine
Hand langsam in die Höhe, vor meinem Mund, kü te seine
Fingerspitzen. Sein Mundwinkel zitterte, er mochte gar nicht glauben,
welcher Traum da passierte. Seine Hand war seltsam kalt. Sanft drückte
ich sie an die Oberseite meiner linken Brust und erschauerte angenehm
unter der Berührung. Ich sah seinen Blick auf seine Hand wandern.
Immer noch lag meine darüber, übte Druck aus und dirigierte
seinen sanften Griff tiefer. Seine Augen weiteten sich, sein Atem
ging schneller, ich spürte an seiner Hand das Pochen seines
Herzens. Ich lie seine Hand los. Sie verblieb auf meiner Brust.
Deutlich spürte ich meine Brustwarze gegen die Innenseite seiner
Hand drücken. Es war ein Punkt voller kleiner, intensiver Explosionen
für mich. Er zögerte, sah mich an und als ich seine andere
Hand auf die andere Brust legte, da bewegte er seine Hände.
Sanft, ganz vorsichtig, als hätte er Angst etwas zu zerbrechen
übte er einen leichten Druck aus. Er sah mich an. Mein Mund
hatte sich geöffnet. Ich spürte, wie er seine Finger spreizte,
ohne den Kontakt zu meinen Brüsten abreissen zu lassen. Sanft
und zärtlich streichelte er mich, schloss die Finger und öffnete
sie erneut. Sensibel und vorsichtig erkundete er mich. Und es war
dieses sanfte, unerfahrene Streicheln, das mich wie verrückt
machte. Sogar mehr als das. "Komm..." flüsterte ich und zog
ihn fest an mich. Seine Hände glitten zu meinem Nacken, über
meinen Rücken und waren dann überall. Sie forschten, streichelten
und erkundeten alle Plätze, die sie berühren konnten.
Ich spürte den Stoff und seine warme Haut darunter. Und ich
spürte seine fragenden Lippen, als ich ihn sanft küsste.
So eng und fest ich konnte zog ich ihn an mich, spürte seinen
Körper und die Harte Erhebung in seiner Hose. Ich spürte
an meiner nackten Haut das Pochen seines Herzes unter dem Stoff
und die Bewegungen seiner Muskeln, als er sich mir fordernd entgegen
stemmte. Wir sahen uns an. Es lag etwas spürbares in der Luft,
das nun explodierte und uns verschlang. Unser zweiter Ku war hei
er, viel fordernder. Und länger. Unsere Zungen spielten Spiele
und seine Hände zeichneten die Linie meines Rückens nach.
Ich rieb mein Bein an seinem Schenkel, öffnete mich und lie
ihn in meiner Körpermitte etwas hei es und wunderbares für
ihn erahnen. Sein Griff war fest, als ich ihn zurück auf die
kleine Bühne zog. Sanft glitten wir auf den harten Boden, doch
das war uns jetzt egal. Ich spürte das Feuer ihn ihm und die
unbändige Kraft eines jungen Mannes auf mehr und auf alles.
Es war eine Kraft, die mich in meiner Leidenschaft mitriss und die
mich alles vergessen lie . Halb lag er auf mir. Unser Keuchen, als
ich ihm half das Hemd zu "ffnen erfüllte neben dem leisen Summen
der hei en Scheinwerfer als einziges den Raum. Einen Ärmel
konnte er noch öffnen, die Hälfte der Knöpfe auch.
Dann zog ich ihn an mich und küsste ihn wieder. Der harte Boden
unter mir gab keinen Zentimeter nach, ich spürte seinen Körper
mit jedem Zentimeter. Und ich genoss das feste Spiel seiner Muskeln.
Knöpfe flogen, als ich ihm das Hemd aufriss. Er stützte
sich ab, mühte sich aus dem Stoff. Mein hungriger Mund fand
seine Lippen und während unseren Kusses öffnete umständlich
dank der Lage seine Hose. Sofort waren meine Hände da und halfen
ihm, spürten das Zittern seiner Finger. sbereinander brachen
wir zusammen, rollten herum und spürten einander. Als ich auf
ihn sass, streiften wir sein Unterhemd herunter und endlich konnte
ich seine nackte Haut an der meinen spüren. Es war unbeschreiblich!
Fest drückte ich mich an ihn, lie ihn wieder Oberhand gewinnen
und genoss mehr und mehr das reiben unserer erhitzen Haut aneinander.
Er kü te mich sanft aber fordernd, seine Hände fuhren
durch meine Haare, zerzausten die Frisur. Doch sie strichen auch
sanft und voller Neugier über meine Brüste, über
meinen Bauch und meine Hüften. Es war mir alles egal. Es zählte
das jetzt, das hier und der Augenblick. Und den kosteten wir beide
mit jeder Faser unserer erhitzten Körper aus! Jeder wollte
den anderen. Ganz, mit Haut und Haaren. Es war intensiv wie bei
mir sehr selten zuvor. Ich war die erste Frau, die er liebte und
es steigerte meine Lust nur um so mehr. Sein Ku wanderte über
meinen Hals zu meinen Brüsten, seine Hände strichen über
meine Hüften und die Welt begann in einem Meer der hellen Scheinwerfer
zu versinken. Weich und rauh, huschte seine hei e Zunge über
meine Brüste, liebkoste deren weiches Fleisch und erkundete
ihre harten Spitzen. Wieder ein Ku . Meine Hand legte sich auf den
straff gespannten Stoff der Jeans über seinem Po. Fest zog
ich ihn an mich, öffnete meine Beine, zeigte ihm genau was
ich wollte. Umschlungen rollten wir zur Seite. Er sah mich an und
wollte etwas sagen. Ich legte meinen Finger auf seinen Mund. "Pssst...".
Ich wollte jetzt nichts hören. Ein falsches Wort konnte alles
zerstören. Er Küsste meine Hand und mühte sich, die
Hose an seinen Beinen herunterzustreifen. Ich half ihm, so gut ich
konnte, drehte und wand mich. Es waren enge und intime Berührungen,
die ich wie er genossen und auskosteten. Noch eine kleine Bewegung,
die mir deutlich seine Härte unter der Unterhose spüren
lie und der Stoff flog zu Seite. Er blieb auf meinen Kleidern liegen
und erinnerte mich an unsere Situation hier. Verschlungen voller
Leidenschaft, verhakt ineinander. Er zögerte, sah mich an.
Aber sein Atem raste, meine Haut an seiner Brust übertrug das
schnelle Pochen seines Herzens. Sanft strich ich ihm über die
Wange, rollte mich herum und zog ihn auf mich. Noch ein kurzer,
allerletzter Widerstand von ihm, dann verlor er sich in der Leidenschaft
der Lust. Zusammen mit mir. Es dauerte nur Sekunden, bis ich mit
meinen Beinen und seiner Hilfe die Unterhose über seine Beine
gezogen hatte. Er hatte sich abgestützt und sah mich an. Ich
sah an ihm herunter, sah kurz die Größe seines erregten
Gliedes und spürte dessen brennende Spitze an meinen Bauch
sto en. Es war eine sanfte, hei e Berührung voller Explosionen
unserer Körper. Mein "Komm..." war ein verlangendes Hauchen.
Langsam lie er sich auf mich nieder. Ich spürte zwischen unseren
Körpern sein hartes Glied. Ganz deutlich spürte ich dessen
Form, seine Festigkeit, die Wärme und Weichheit seiner Haut.
Dieses unvergleichliche fühlen, das ich als Frau in solchen
Momenten genoss. Ein paar Sekunden blieb er regungslos liegen, dann
rieb er sich wieder an mich. Mit ihm sein Glied zwischen uns. Ich
spürte dessen Pochen an meinem Bauch. Wir küssten uns
und dann sank er ganz auf mich. Mit einem Fu strich ich über
seine Beine, rieb meine Haut ganz fest an ihn. Dabei öffnete
ich mich für ihn. Er erhob sich, sah noch einmal in meine Augen,
aber wir wu ten beide das uns jetzt nichts mehr stoppen konnte.
Ich griff zwischen uns hindurch und geleitete ihn an die richtige
Stelle. Noch ein kurzes Zögern, der Druck seines Gliedes an
meiner hei en Öffnung. Wellen verschlingender Gefühle,
ein paar schnelle, hei e Atemzüge, ein kurze Ku , dann glitt
er sanft in mich. Gar nicht einmal weit, nur kurz aber doch spürbar.
Es war ein irres Gefühl, intensiv und toll. Er zögerte
noch ein wenig, hatte vielleicht Angst, war unsicher. Dieses Zögern,
mit einem Teil von ihm in mir war eine wunderbare Qual voller kleiner
Explosionen der Gefühle. Er verhielt inne, sah mich an, alles
in ihm drängte sich und da war wieder die letzte Angst. Vielleicht
auch Rücksicht, Vorsicht mich vielleicht zu verletzen. Fest
umarmte ich ihn, zog ihn an mich. Als sein ganzes Körpergewicht
auf mich drückte und sein Glied tief in mich glitt, da entliess
ich die Luft in meinen Lungen zu einem nicht mehr aufhaltbaren Stöhnen.
Er sah mich an, ich wieder ihn und er wu te, er schenkte mir Freuden
unbändiger Lust. Meine Augenlieder flatterten und endlich,
endlich fing an, alles unterzugehen. Tief in mir verharrte er, kostetet
das neue Gefühl voll aus und zögerte wieder. Unsere Körper
umschlangen sich, rieben aneinander und dann setzten die Bewegungen
seines Beckens ein. Er war schnell, kraftvoll. Leise flüsterte
ich ihm abgehackt zu er möge sich zügeln, aber da war
nichts zu machen. Augenblicke später brach über uns die
Lust zusammen, begrub uns in sich und nach ihm brach es laut aus
mir heraus. Ich spürte das pulsieren seines Gliedes in mir,
als er explodierte. Ich spürte seine Hände mich umkrallen
und krallte mich selber an ihm. Ich spürte unsere Körper
aneinander und ich spürte jede Faser und jeden Nerv meines
Körpers. Für einen Moment wurden die Lichter der Scheinwerfer
zu gleissenden Sonnen und unser Atem raste. Ein letzter tiefer Sto
von ihm, ein kleiner Spitzer Schrei von mir, dann war minutenlang
nur unser abbebbendes Stöhnen zu hören. Keiner gab auch
nur einen Millimeter nach. Engumschlungen lagen wir auf dem harten
Boden. Ich spürte das meine Haut an Ellenbogen und Rücken
aufgescheuert war. Aber alles das ging unter in unserer Lust. Irgendwann
rollte er sich von mir herunter. Ich schmiegte mich an ihm, entlockte
ihm noch einen Ku . Wie eine Katze schnurrte ich und fuhr mit meinem
Bein über seinen Körper. Meine Hände strichen über
seine Brust und seine Lenden. Sanft strich ich über sein Glied.
Ich hatte fast vergessen, wie weich die Haut eines Mannes dort ist.
Sanft strich ich darüber, spürte etwas klebriges an meinen
Fingern und küsste ihn wieder. Als ich Augenblicke zitternd
aufstand, fragte er ob es jedesmal so schön sei. Ich kroch
zu meinen Sachen und sah zurück auf ihn. Sein Körper war
schön. Vor allem jetzt, da ich ihn begehrt und erlebt hatte.
Ich nickte. "Ja, jedes Mal auf seine Weise". Er nickte und stützte
seinen Kopf auf den Ellenbogen. Doch er sagte nichts, sah mir nur
stumm zu als ich mich anzog. Das war auch gut so, denn jedes weitere
Wort hätte alles kaputt machen können. Als ich nach Handtasche
und Jacke griff, fragte er ob wir uns wiedersehen könnten.
Ich schüttelte den Kopf, strich die Haare zur Seite. "Nein.
besser wohl nicht". Er hatte seine Hose wieder angezogen und nickte.
"Ja, ich verstehe". Seine Stimme klang voller traurigkeit. Ich nickte
nur stumm. Es war besser so. Er blickte mich an, sein Blick war
verklärt und Glasig. "Es war toll..." flüsterte er. Ein
Lächeln stahl sich wieder auf sein Gesicht. Dieses einmalige
Lächeln nach dem "ersten Mal". "Ja, das war es..." bestätigte
ich und konnte selber ein schmunzeln nicht vermeiden. In der Tür
hielt ich inne, drehte mich noch einmal zu ihm um. Er stellte gerade
die Kameras ab, entnahm ihnen die Filme. Schweigend sah er mich
an. "Such dir die schönsten Fotos heraus..." sagte ich, deutete
auf die Filme. Langsam sah er zu ihnen und schüttelte den Kopf.
"Das schönste Foto trage ich hier..." sprach er und deutete
auf seiner Brust. Es war eine sch"ne Geste. Ich warf ihm einen Ku
mund zu und verliess mit leicht zitternden Knien das Studio. Im
Laden mu te ich noch ein paar Minuten warten eher er kam und die
Tür aufschloss. Es war kühl geworden. Der Wind strich
über meine hei en Wangen und kühlte angenehm. Im vorbeigehen
hielt ich noch einmal inne. Es waren zu viele Leute auf der Fußgängerzone,
als das ich ihn noch einmal hätte küssen können.
Wir sahen uns noch einmal in die Augen. Er nickte mir zu. "Ich werde
dich vermissen...". Seine Hand strich über meine Wange. Ich
lächelte sanft. "Besonders Nachts, oder...?". Sein angenehmes
Lachen klang noch lange in meinen Ohren...
E N D E
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